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20. April 2008
Pressemitteilung

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gewinnt die Personalratswahlen in Weser-Ems

Zentrale Protestkundgebung in Hannover wegen Wortbruch der Landesregierung



„Ein großer Erfolg für die GEW“, stellte der Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Dieter Knutz am Mittwoch in Oldenburg fest.

Bei den Wahlen zum Schulbezirkspersonalrat gewann die GEW 2 Sitze hinzu und verfügt nun über 13 von 19 Sitzen. Im Bezirk Weser-Ems waren mehr als 30.000 Beschäftigte an ca. 1300 Schulen zur Wahl aufgerufen. Dabei steigerte die GEW ihren Stimmenanteil noch einmal deutlich.In den Grundschulen holte die GEW mit ihrer Spitzenkandidatin Elisabeth Schramm aus Scharrel 71, 2 Prozent – 5 Prozent mehr als im Jahre 2005. Dieter Knutz und die stellvertretende Bezirksvorsitzende Grete Janssen aus Osnabrück gewannen in den Hauptschulen mit 72,6% fast 7 Prozent dazu. Tilman Schieferdecker aus Menslage erreichte sogar 90 Prozent der Stimmen der Gesamtschullehrerinnen und –lehrer.

In den Realschulen konnte die GEW den Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) zum ersten Mal überflügeln. Hier zieht Margret Kohake aus Wittlage für die GEW in den Personalrat ein.

Henner Sauerland aus Oldenburg, Marion Donath aus Aurich , Michael Strohschein aus Varel und Thomas Glauche aus Oldenburg wurden für die GEW Weser-Ems in den Schulhauptpersonalrat beim niedersächsischen Kultusministerium gewählt.

Der Bezirksvorsitzende Dieter Knutz dankte allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen. Die Beschäftigten wollten eine starke Interessenvertretung. Die GEW habe sich dafür eingesetzt, dass die Schulen im Zuge der Schulverwaltungsreform nicht noch weiter belastet würden. Die pädagogische Arbeit vertrage keine weiteren Belastungen durch Verwaltungsarbeit. Der Druck auf die Pädagoginnen und Pädagogen habe zugenommen. Die Landesregierung versuche ihre Probleme auf dem Rücken der Beschäftigten auszutragen, stellte Knutz fest. Das zeige auch der Wortbruch der Regierung bei dem Ausgleich unbezahlter Mehrarbeit. Die Enttäuschung und Wut der Beschäftigten ist offensichtlich groß. Die GEW wird neben anderen Protestmaßnahmen zu einer zentralen Kundgebung in Hannover aufrufen und die Überprüfung rechtlicher Schritte einleiten.





   
   
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