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Archiv 06.
Juli 2006
Die Bildungsberichterstattung ist Teil eines umfassenden Monitoring-Systems,
zu dem auch die Leistungsvergleichsuntersuchungen wie zum Beispiel
PISA und Beiträge der Bildungsforschung gehören. "Dieses
Monitoring ist Ausdruck einer neuen Form bildungspolitischer Steuerung",
sagte Thielen. "Diese Steuerung begreift Autonomie, Wettbewerb
und Rechenschaftslegung als zentrale Elemente. Alle internationalen
Vergleiche zeigen, dass es nur wenige Bildungssysteme in der Welt
gibt, die durch eine Fülle von Gesetzen, Erlassen und Verordnungen
so stark staatlich reguliert sind wie das deutsche." Damit zeige
der erste nationale Bildungsbericht auch eine neue Steuerungsphilosophie. Zentrales Ergebnis des Berichts ist, dass Bildungserfolg und Qualifikation
der Bevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich
gestiegen sind. Davon profitieren insbesondere Frauen. Andererseits
zeigt der Bericht aber auch, dass der Erfolg der Bildung stark von
der sozialen Herkunft abhängt. Dies betreffe vor allem junge
Menschen aus Migrantenfamilien. Bericht und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bildungsbericht.de.
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