06.
Juli 2006
Pressemitteilung
Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtages beriet
Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule
Karl-Heinz Klare: SPD hat nichts dazu gelernt!
Hannover. Zu der heute von der SPD-Landtagsfraktion geäußerten
Kritik am Beschluss des Kultusausschusses im Niedersächsischen Landtag
erklärt der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz
Klare:
Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP haben sich nach der
Anhörung der Verbände darauf verständigt, an den Schulen in Niedersachsen
ein kleines, effektives Entscheidungsgremium einzurichten, die Position
des Schulleiters zu stärken und die Gesamtkonferenz auf erzieherische
und pädagogische Fragen auszurichten. Diese Ziele sind in der heutigen
Sitzung des Kultusausschusses voll erreicht worden. Die Schulen erhalten
ihre Eigenverantwortung im Rahmen der staatlichen Aufsicht, aber
keine Autonomie, wie es offensichtlich wohl der SPD vorschwebte.
Wenn die SPD-Landtagsabgeordnete Ingrid Eckel von einer zum Teil chaotischen
Sitzung spricht, so mag wohl ihre Wahrnehmungsfähigkeit kurzzeitig
getrübt
gewesen sein. Das Gegenteil war der Fall: Die Ausschussmitglieder haben
sehr sachlich diskutiert. Viele Änderungsvorschläge, auch seitens der
Opposition, sind in den Gesetzentwurf zur Eigenverantwortlichen Schule
aufgenommen worden. Die jetzt von der SPD geäußerte Kritik zeigt
mir, dass sie aus der von allen Beteiligten gelobten Anhörung
der Verbände nichts dazu gelernt hat.