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Archiv 06.
Juli 2006
Im Kultusausschuss habe es Annäherungen bei der Frage der internen Schulorganisation gegeben, so Eckel. „Wir tragen einige Punkte durchaus mit. Aber wenn ein zentrales bildungspolitisches Vorhaben so überstürzt beraten wird wie das heute der Fall war, können wir dafür nicht die Verantwortung übernehmen.“ In zentralen Punkten seien im Ausschuss Formulierungen beschlossen worden, die der Gesetzgebungs- und Beratungsdienst nicht habe prüfen können. „Bei diesem Verfahren sind juristische Pannen geradezu vorprogrammiert. Ich habe in meiner langjährigen Arbeit als Abgeordnete noch nie eine Ausschusssitzung erlebt, in der es dermaßen drunter und drüber ging. Wir können von den Lehrerinnen und Lehrern nicht die verantwortungs- volle Umsetzung eines Gesetzes verlangen, das wir Abgeordneten nicht seriös beraten haben.“ Die SPD hat mehrfach angeregt, die Beratungen in einer Sondersitzung des Kultusausschusses fortzusetzen. Das hätte die Verabschiedung des Gesetzes im Juli-Plenum nicht gefährdet.
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