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Aktuelle
Informationen
Auf einer Tagung von Schulleiterinnen und Schulleitern am vergangenen
Wochenende in Sage erklärte der Bezirksvorsitzenden der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW), Dieter Knutz, dass sich die Belastung
der Schulleitungen der niedersächsischen Schulen an der Obergrenze
befände. Während der Tagung wurde von den Anwesenden festgestellt, dass schon jetzt durch die Unterrichtsbelastung, insbesondere der Schulleitungen kleiner Schulen, kaum Zeit für die Verwaltungsarbeit vorhanden sei. Zu dem stünden Verwaltungskräfte kleinen Schulen nur in geringem Umfang stundenweise zur Verfügung. Schulleiterstellen seien nur unter großen Schwierigkeiten oder gar nicht zu besetzen, stellte der GEW – Bezirksvorsitzende fest. Die Mehrheit der Schulleiterinnen und Schulleiter wolle ihre Schulen pädagogisch weiter entwickeln und nicht in der Hauptsache Schulmanagement betreiben. Angesichts der mit der Einführung der Eigenverantwortlichen Schule verbundenen zusätzlichen Aufgaben für die Schulen zum 01.08.2007 habe Kultusminister Busemann zwar zusätzliche Entlastungen zugesagt. Der Umfang von einer Stunde für die Mehrzahl der niedersächsischen Schulen sei aber geradezu lächerlich. Die Schulleiterinnen und Schulleiter müssen sich verschaukelt fühlen. Wenn der Pressesprecher des Kultusministeriums, Wessling, nun die Schwierigkeiten bei der Besetzung von Schulleiterstellen mit „ Konflikten mit dem Gleichstellungsgesetz“ begründet, ist das für die GEW nichts anderes als Augenwischerei. „Wenn sich niemand - weder Frau noch Mann - auf eine Stelle
bewirbt, kann das nicht an Konflikten mit dem Gleichstellungsgesetz
liegen“, so Knutz wörtlich. Der GEW-Bezirksvorsitzende forderte für alle Schulen einen Sockel von zusätzlichen Anrechnungsstunden und weiteres Verwaltungspersonal. Bei der Belastung aller in den niedersächsischen Schulen Beschäftigten sei das Ende der Fahnenstange erreicht.
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