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14.06.2010
Neu im Mitgliederbereich: Kurzgefasst Juni 2010

01.06.2010
IGS Waldschule Egels fordert
bessere Lehr- und Lernbe-
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01.06.2010
Eine kritische Auseinander-
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Aktuelle Informationen


15. Juni 2007
Pressemitteilung


Bezirksdelegiertenkonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Kichhatten

Auf der Bezirksdelegiertenkonferenz der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Weser-Ems am 14. Juni in Kirchhatten ist der Geschäftsführende Vorstand eindrucksvoll in seinen Ämtern bestätigt worden. Zum Vorsitzenden wurde Dieter Knutz aus Elsfleth gewählt, zu seinen Stellvertretern Grete Janssen aus Osnabrück und Dieter Blekker aus Uelsen bei Nordhorn. Neu gewählt wurde 11-köpfige Team Martin Schulte als Schriftführer aus Bad Essen.



   

Von links nach rechts:
Martin Schulte, Tilmann Schieferdecker, Ubbo Voss, Malwine Seemann, Enno Emken, Elisabeth Schramm, Dieter Blekker, Grete Janssen, Dieter Knutz, Friedhelm Hollmann
   



Die 130 Delegierten forderten angesichts der sich abzeichnenden schlechten Unterrichtsversorgung im nächsten Schuljahr zusätzliche Planstellen zur Verbesserung der Unterrichtsversorgung auch über den Landtagswahltermin hinaus. Die Belastung der Pädagoginnen und Pädagogen sei schon am oberen Ende der Fahnenstange angelangt. Schulinspektion, Vergleichsarbeiten, zentrale Abschlussprüfungen ließen immer weniger Zeit für pädagogische Arbeit, stellten die Anwesenden fest. In diesem Zusammenhang kritisierte die Versammlung die Durchführung der Abschlussarbeiten in den Haupt – und Realschulen. Sie bescheinigte dem Kultusministerium eine mangelhafte Vorbereitung und forderte die Arbeiten aus der Bewertung zu nehmen.

Die GEW lehnt angesichts der Einrichtung von Stiftungsschulen in Niedersachsen die weitere Privatisierung des staatlichen Schulwesens ab. Je stärker privatisiert werde, desto stärker werde die Bildung vom Geldbeutel der Eltern abhängig, kritisierte der Landesvorsitzende der GEW, Eberhard Brandt, aus Wolfsburg. Gleichzeitig forderte er von der Landesregierung, auf das Verlangen des Städtetages einzugehen, die Errichtung von Gesamtschulen zuzulassen, damit die Probleme der Schülerrückgangs an Haupt- und Realschulen nicht die wohnortnahe Beschulung gefährde.

Dr. Oliver Schöller aus Berlin referierte zum Einfluss der Bertelsmann – Stiftung auf die Entwicklung des Bildungswesens. Die unter dem Einfluss der Stiftung propagierten neuen Finanzierungsmodelle über Bildungsgutscheine seien nach dem Muster des Bausparens aufgestellt. In Anbetracht der Vermögensverteilung in Deutschland führe dieses Modell zu einer weiteren Benachteiligung der Einkommensschwachen und erschwere für diese den Zugang zur Bildung.

Die immer stärkere Verbreitung von befristeter und geringfügiger Beschäftigung in Bildungseinrichtungen ist für die GEW ein neues Aufgabenfeld, auf das sich alle Gewerkschaften einstellen müssen. „Die Durchschnittseinkommen sind in allen Bereichen massiv gesunken und das erzeugt Druck auf die Einkommen aller Beschäftigten“, stellte der neu gewählte Bezirksvorsitzende Dieter Knutz fest. Die GEW müsse sich gut auf die nächsten Tarifauseinandersetzungen vorbereiten und kündigte Aktionen für bessere Arbeitsbedingungen in den Bildungseinrichtungen für den Herbst an.


 



   
   
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