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Aktuelle
Informationen
Mit stehenden Ovationen endete die Delegiertenkonferenz des Bezirksverbandes Weser Ems! Der minutenlange Beifall galt dem ehemaligen Vorsitzenden Dieter Knutz, der – bedingt durch sein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst – nicht mehr für dieses Amt kandidierte. Acht Jahre als Vorsitzender, davor weitere acht Jahre als stellvertretender Vorsitzender hat er wie kein Anderer die Geschäfte im Bezirk Weser-Ems geleitet und der GEW politische Richtung gegeben.
Am Tag der Delegiertenkonferenz war dann doch leichte Spannung im Saal zu spüren, denn neben den Vertreterinnen und Vertretern aus den Kreisverbänden wollten sich auch die Vorstandsmit-glieder sowie die angereisten Gäste gebührend von Dieter verabschieden. Nach der Wahl von Stefan Störmer zum neuen Vorsitzenden des Bezirksverbandes Weser-Ems war es dann auch dessen erste "Amtshandlung", seinem Vorgänger in einer lockeren, humorvollen Abschiedsrede zu danken. Seinen Weitblick habe er bewundert, sagte Stefan (Er schenkte ihm deshalb auch ein faltbares Pappfernglas), mit dem er nicht nur die Vision von der Zukunft der GEW entwickelte, sondern auch entschieden für den Erhalt der Eigenständigkeit unserer Gewerkschaft kämpfte. Die weiteren Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands berichteten in kurzen Anekdoten von ihren "Erlebnissen mit Dieter" in der Zusammenarbeit – was teils zu großen Lachern veranlasste - und übergaben das notwendige "Handgepäck" für eine Berlinreise. Wenn man einen Ordner mit mehr als 30 Seiten Dankesworten und 115 Unterschriften (aller Delegierten) übergibt, dann muss da schon ein ganz besonderer Mensch verabschiedet werden. Für 23 Kreisverbände ergriff so Heiko Pannemann vom KV Wesermarsch das Wort. Als langjähriger Weggefährte beschrieb er Dieters Weg vom Kreisvorsitzenden zur Vorstandsarbeit im Bezirk und hob hervor, dass er sich stets klar politisch positionierte. Immer habe er sein Ziel im Blick gehabt, sei allen mit großer Achtung, Anerkennung und Humor begegnet und für sich selbst dabei bescheiden geblieben. Pedro van Duuren würdigte vor allem die grenzübergreifenden Kontakte zur niederländischen Schwestergewerkschaft AOB im gemeinsamen Kampf um die Verbesserung der Arbeitsbe-dingungen von Lehrerinnen und Lehrer.
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