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Senioren
November 2005
SeniorInnen unterwegs Nicht alles Käse in der GEW
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Zu ihrer 2. Veranstaltung auf Kreisebene im Jahr 2005 trafen sich die Senioren des Kreisverbandes Norden auf dem Käsehof in Pilsum. Erfreulicherweise waren auch einige GEW-Senioren aus dem KV Aurich sowie Kollegen aus der Altersgruppe 55+ der Einladung gefolgt. So nahmen schließlich 23 Kollegen an einer Betriebsführung durch die Käserei teil und ließen sich in die Geheimnisse der Käseproduktion einweihen. Im Anschluss setzte man sich bei Tee und Käsebrot zusammen, um private Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und Erinnerungen auszutauschen. Doch auch die gewerkschaftlichen Themen kamen nicht zu kurz.
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Ubbo Voss, Vorsitzender der GEW-Senioren im KV Norden, berichtete vom Gewerkschaftstag in Erfurt und der Landesdelegiertenkonferenz in Wolfsburg. So habe man u. a. auf der LDK eine Freizeitversicherung für Senioren angestoßen. Da diese Versicherung jedoch die finanziellen Möglichkeiten des Landesverbandes sprengen würde, hätten die Delegierten den Antrag an den Bundesverband weitergeleitet.
Über die Mitgliederentwicklung konnte Ubbo Positives berichten. Auf Landesebene seien leicht steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Aufgrund der Altersstruktur in den Kollegien erwarte auch die Fachgruppe der Senioren verstärkten Zulauf, obwohl etliche Kollegen mit dem Erreichen der Pensionsgrenze die GEW verließen.
Obwohl im KV Norden trotz etlicher Austritte die Zahl der Senioren ansteige, sei man bemüht, sowohl auf Kreis- als auch auf Bezirksebene, attraktive Angebote für Senioren zu machen und den Informationsfluss (siehe auch Hinweis unten) nicht abreißen zu lassen. Ubbo Voss, selbst seit 48 Jahren Mitglied und Funktionär in der GEW, betonte, dass es ausreichend Gründe für den Verbleib in der GEW gäbe. Zwar sei es in den letzten Jahren nicht zu übersehen, dass auch die Senioren z. B. durch Pensions- und Beihilfekürzungen erhebliche Nachteile hätten hinnehmen müssen, die die GEW nicht vollständig habe verhindern können. Die Landesregierung habe deutlich gemacht, dass sie auch vor schweren Eingriffen in die rechtmäßig erworbenen Ansprüche der Beamten nicht zurückschrecke. Gerade deshalb sei es besonders wichtig, dass auch die Senioren als Teil einer starken, solidarischen Gewerkschaft einer weiteren, noch unsozialeren Politik entgegenwirken. Dies sei in Teilen auch schon gelungen. Darüber hinaus gelte es natürlich, durch die Einbindung der Senioren deren erhebliche Erfahrungen und Ressourcen für die GEW und die jungen Kollegen zu nutzen.
Nach zwei anregenden Stunden trennte man sich zufrieden mit der Erkenntnis: „Nicht alles Käse bei den Senioren“ und in der Hoffnung, sich im Frühjahr bei der nächsten Veranstaltung wiederzutreffen, die vom KV Aurich ausgerichtet wird. Ziel wird voraussichtlich die Naturschutzstation bei Westgroßefehn sein. |
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Herbert Czekir
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